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Geschichte der Gemeinde Suderburg
Geschichte der Gemeinde Suderburg
»Festschrift zum 1000-jährigen Jubiläum im Jahr 2004«


Tilman Grottianl

212 Seiten, 265 s/w-Abbildungen
20
x 26 cm, broschiert

Best.-Nr. 22033

ISBN 3-931824-33-0


12,50 (D), sFr 21,90


»Festschrift zum 1000-jährigen Jubiläum im Jahr 2004«

Die Entwicklung eines kleinen Heidedorfes zu einer weltoffenen Gemeinde mit Fachhochschule – das allein ist bereits spannend zu lesen. Besonders interessant wird es aber, wenn die Geschichte im Jahr 1004 beginnt und somit ganze 1000 Jahre umfasst. Dies ist bei der Gemeinde Suderburg in der Lüneburger Heide der Fall, die im Jahr 2004 ihre 1000-Jahr-Feier begeht.

Der Autor Tilman Grottian schreibt anschaulich und gut lesbar, er verzichtet auf Fußnoten und Anmerkungen und bleibt stattdessen seinem erzählerischen Schreibstil treu. Zu Beginn der Chronik erfährt der Leser von der Urkunde Kaiser Heinrichs II. aus dem Jahr 1004, in der die beiden Orte Sutherburg und Bodanhusen – Suderburg und Bahsen – namentlich erwähnt werden, womit es sich um den ersten schriftlichen Nachweis von Siedlungen im heutigen Gebiet der Gemeinde Suderburg handelt.

Neben dem historischen Rückblick auf die 1000-jährige Geschichte Bahnsens und Suderburgs sind weitere Aspekte des Buches die Entwicklung der Kirchengemeinde, des hiesigen Vereinslebens, der Freiwilligen Feuerwehren, der Schulen, der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Patenkompanien der Gemeinde. Auch gibt es mehrere Schriftsteller, die Suderburg hervorgebracht hat und denen ein eigenes Kapitel gewidmet ist.

Untrennbar verbunden mit der Gemeinde Suderburg ist ihre Fachhochschule, die im Jahr 2004 auf eine 150-jährige Geschichte zurückblicken kann. Gegründet 1854 als Wiesenbauschule, bietet sie heute ein fundiertes Studium des Bauingenieurwesens, der Wasserwirtschaft und des Bodenmanagements sowie der Angewandten Informatik. Innovation und internationale Zusammenarbeit prägen sie – und bereichern somit wesentlich die Geschichte des ehemaligen Heidedorfes, das sich zur modernen Gemeinde wandelte.

Nicht nur Einheimischen bietet diese Chronik interessanten Lesestoff, auch und vor allem Urlauber und Reisende erfahren viel über das Wesen der Lüneburger Heide, ihrer Dörfer und Bewohner. Der Reiz des Buches beginnt bei der Zeittafel am Buchanfang, die einen schnellen geschichtlichen Überblick ermöglicht, und reicht über die 212 Seiten spannende Historie bis zum ausführlichen Literaturverzeichnis am Buchende, das auch umfangreiche Lektüre zur Lüneburger Heide sowie nützliche Internetadressen umfasst.









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